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Unser Verständnis von Wertschöpfung

 

Wertschöpfung als Indikator für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Unternehmens

 

Wertschöpfung, verstanden als die Gesamtleistung eines Unternehmens minus der erbrachten Vorleistungen unter der Bedingung von Bedarf und Mangel, ist DER Indikator für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (Performance) eines Unternehmens. Er zeigt an, wie effektiv und effizient ein Unternehmen Wünsche, Erwartungen, Interessen und Bedürfnisse seiner Kunden (Markt) bedienen kann. Damit ist die Wertschöpfung quasi der Zweck der produktiven Tätigkeit eines Unternehmens.

 

Um in kritischen Unternehmenssituationen die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens zu sichern ist es essentiell, ungenutztes Wertschöpfungspotenzial zu erkennen, zu aktivieren und so die Performance des Unternehmens nachhaltig zu steigern.

 

Basiswertschöpfung     =     Gesamtleistung     —     Vorleistung
   

Umsatz

+ Markenwert

+ Nutzwert

 

Materialkosten

- Prozesskosten

- Transaktionskosten

 

Die nachhaltige Wertschöpfung berücksichtigt zusätzlich zur Basiswertschöpfung die Externalitätenbilanz, also die Analyse dessen, was ein Unternehmen an die Gesellschaft abgibt und was sie dieser nimmt. Z.B. gibt sie Steuern/Abgaben, Arbeitsplätze und Produktnutzen an die Gesellschaft. Auf der anderen Seite erzeugen Unternehmen für die Allgemeinheit kosten, wie z.B. Arbeitslosigkeit oder verbrauchte Umwelt.

 

Nachhaltige Wertschöpfung     =     Basiswertschöpfung   +   Externalitätenbilanz
         
Externalitätenbilanz  

=

  volkswirtschaftl. Beitrag —     volkswirtschaftl. Kosten
       

z.B. Schaffung von Arbeits- plätzen, Steuern und Abgaben, Produktnutzen,

soziales Engagement

   

z.B. Umweltverschmutzung,

Energie- und Ressourcen-

verbrauch, Kosten die auf die Gesellschaft verlagert werden, wie z.B. Frührente, Arbeitslosigkeit usw.


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